WÖk-Wirkungsanalyse · mit Reality-Check-Stufe
Gebäudemodernisierungsgesetz 2026
Mehr Wahlfreiheit kann Investitionen erleichtern, schwächt aber den unmittelbaren Dekarbonisierungszwang. Die Netto-Wirkung entscheidet sich am realen Heizungsmarkt und ist 2026 noch nicht beobachtbar.
- Wirkungskern
- Regulierungsdruck für den unmittelbaren Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme sinkt und wird durch Brennstoffquote, Förderung, Kostenanreize und Evaluation ersetzt.
- Stärkstes positives Potenzial
- Mehr technische Investitionsflexibilität und fortgesetzte Förderung können kontextspezifisch tragfähige Modernisierungen ermöglichen.
- Wichtigstes Risiko oder Zielkonflikt
- Mehr neue oder länger betriebene fossile Heizsysteme können Emissionen, Kostenrisiken und fossile Pfadabhängigkeit erhöhen.
- Entscheidende Bedingungen
- Reale Heizungswahl, Förderung, Energiepreise, kommunale Wärmeplanung und nachhaltige Verfügbarkeit grüner Brennstoffe entscheiden.