DNS-2025-4-3-B · Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie
Anteil der 17- und 18-Jährigen mit (angestrebter) Studienberechtigung
Der Indikator stellt den Anteil der 17- und 18-Jährigen, der ein Gymnasium oder eine berufliche Schule, die zur Hochschul-/ Fachhochschulreife führt, besucht oder die Hochschul-/Fachhochschulreife bereits erreicht hat, an allen 17- und 18-Jährigen dar. Er zeigt die Differenz zwischen den entsprechenden Anteilen der 17- und 18-Jährigen mit Keiner Risikolage und der 17- und 18-Jährigen mit Mindestens einer Risikolage . Die drei Risikolagen sind die soziale Risikolage, die Risikolage formal gering qualifizierter Eltern und die finanzielle Risikolage.
- Politische Intention
- Bildung ist eine zentrale Voraussetzung für Teilhabe, Wohlstand sowie wirtschaftliche und gesellschaftliche Weiterentwicklung. Ein geringerer Einfluss der sozialen Herkunft auf den Bildungsweg von Kindern und Jugendlichen ist ein Indikator für die Chancengerechtigkeit im Bildungssystem.
- Ziel 2025
- Differenz zwischen den Gruppen „Keine Risikolage“ und „Mindestens eine Risikolage“ verringern bzw. angleichen
- Zieltyp
- Zielrichtungsvorgabe
- Datenstand
- Zuletzt aktualisiert am 20.10.2025. Sobald Daten für weitere Berichtszeiträume vorliegen, werden diese zeitnah hinzugefügt.
- Einheit
- Prozentpunkte, Prozent
- Zeitreihe
- 2018–2024 · 42 Beobachtungen
Vergleichbarkeit und Brüche
- Entwicklung und methodische Einschränkungen Im Jahr 2023 strebten 58,6 % der 17- und 18-Jährigen eine Studienberechtigung an oder verfügten bereits über eine solche.
- Dass nicht die tatsächlich erworbenen Studienberechtigungen berücksichtigt werden, hat hauptsächlich methodische Gründe: Viele Schülerinnen und Schüler erlangen die Hochschulreife erst nach dem 18.
Für diesen amtlichen Messwert ist kein maschineller Zieltreffer als fachliche WÖk-Zuordnung veröffentlicht. Wirkung, Zurechnung und Empfehlung benötigen einen eigenen Review.