DNS-2025-7-1-B · Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie
Primärenergieverbrauch
Der Indikator Endenergieproduktivität (7.1.a) stellt die Entwicklung der Wertschöpfung je eingesetzte Einheit Endenergie im Vergleich zum Basisjahr 2008 dar. Der Begriff Endenergie bezieht sich dabei auf den Teil der Energie, der energetisch als thermische oder elektrische Energie zur Herstellung von Gütern oder zur Nutzung in den privaten Haushalten zur Verfügung steht. Der Indikator 7.1.b stellt die Entwicklung des Primärenergieverbrauchs im Vergleich zum Basisjahr 2008 dar. Der Primärenergieverbrauch errechnet sich als Summe aus dem Endenergieverbrauch, dem nichtenergetischen Verbrauch sowie dem Saldo in der Umwandlungsbilanz. In der Umwandlungsbilanz wird die Umwandlung von Energieträgern jeweils als Einsatz und Ausstoß dargestellt. In der Umwandlungsbilanz werden ebenfalls der Eigenverbrauch in den Umwandlungsbereichen sowie die Fackel- und Leitungsverluste verbucht.
- Politische Intention
- Die Senkung des Energieverbrauchs durch eine Steigerung der Energieeffizienz ist neben dem Ausbau erneuerbarer Energien die zweite tragende Säule der Energiewende. Ziel ist es, mit möglichst wenig Energie viel wirtschaftliche Leistung zu erreichen. Energieeinsparung schont Klima und Umwelt, trägt zur Verbesserung der Versorgungssicherheit und zur Wettbewerbsfähigkeit der Industrie bei.
- Ziel 2025
- Senkung um mindestens 39,3 Prozent bis 2030 im Vergleich zu 2008
- Zieltyp
- 7.1.a: Zielrichtungsvorgabe 7.1.b: Ziel mit konkretem Zielwert
- Datenstand
- Zuletzt aktualisiert am 29.04.2026 (7.1.a) und (7.1.b). Sobald Daten für weitere Berichtszeiträume vorliegen, werden diese zeitnah hinzugefügt.
- Einheit
- 2008 = 100
- Zeitreihe
- 2008–2030 · 646 Beobachtungen
Für diesen amtlichen Messwert ist kein maschineller Zieltreffer als fachliche WÖk-Zuordnung veröffentlicht. Wirkung, Zurechnung und Empfehlung benötigen einen eigenen Review.