Gesetz zur Modernisierung und Digitalisierung der Arbeitsförderung
WÖk-Kurzbewertung
Überwiegend positives Wirkungspotenzial
Wirkungspotenzial kompakt: Der stärkste Hebel liegt darin, Übergänge zu organisieren, bevor Arbeitslosigkeit entsteht, und unnötige Medienbrüche in der Verwaltung zu beseitigen. Geschwindigkeit ist aber kein ausreichender Maßstab. Eine erfolgreiche Reform muss Beschäftigungsstabilität, Lohn, Qualifikationspassung und analogen Zugang ebenso beobachten wie Bearbeitungszeit und Vermittlungsquote.
Wirkungskern: Frühere Job-to-Job-Vermittlung und digitale Arbeitsverwaltung können Arbeitslosigkeitsphasen und Verwaltungswege verkürzen, können aber digitale Exklusion und schnelle Vermittlung in instabile oder schlechter passende Beschäftigung verstärken.
Key Finding: SCHNELLERE VERMITTLUNG IST NUR DANN WIRKLEISTUNG, WENN DIE NEUE ARBEIT TRAEGFAEHIG IST
- Wirkungsrichtung
- gegenläufige Potenziale und Risiken
- Evidenzstatus
- Evidenz nicht bewertbar. BMAS belegt die vorgesehenen Digitalisierungs- und Job-to-Job-Instrumente. Schnellere Prozesse und frühere Vermittlung sind plausible Mechanismen, doch Beschäftigungsstabilität, Lohn-/Qualifikationspassung und digitale Zugänglichkeit sind vor Umsetzung nicht belegt.
- Reality-Check
- Noch nicht beobachtbar: Nach Inkrafttreten sind 6/12/24-Monats-Kohorten zu Beschäftigungsstabilität und Qualität sowie digitale und analoge Zugangswege zu prüfen.
Parlamentarischer Sachverhalt · Entscheidung 17. August 2026
Die Quelle dokumentiert den amtlichen Gegenstand, seinen Stand oder eine veröffentlichte Entscheidung. Sie ist für sich allein kein Wirkungsnachweis.