Unabhängiges Portal des Instituts für WirkungsökonomieParteiunabhängigMethodik offenQuellen prüfbar
Evidenz wird weiter geprüft

Aussetzung des Familiennachzugs

Amtlicher Titel: Gesetz zur Aussetzung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten

Die Aussetzung des Familiennachzugs kann kurzfristig einzelne Verwaltungs- und Aufnahmekapazitäten entlasten. Dem stehen Risiken längerer Familientrennung, psychosozialer Belastung und erschwerter Integration gegenüber; bisherige Vollzugszahlen erlauben keine kausale Netto-Wirkungsaussage. Die Akte verweist auf 4 amtliche Quellen.

60 Sekunden

Worum geht es?

Kurz erklärt
Die Aussetzung des Familiennachzugs kann kurzfristig einzelne Verwaltungs- und Aufnahmekapazitäten entlasten. Dem stehen Risiken längerer Familientrennung, psychosozialer Belastung und erschwerter Integration gegenüber; bisherige Vollzugszahlen erlauben keine kausale Netto-Wirkungsaussage. Die Akte verweist auf 4 amtliche Quellen.
Was wird entschieden?
Gesetz zur Aussetzung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten
Welche Veränderung steht im Mittelpunkt?
Die Aussetzung kann die Zahl der über diesen Nachzugskanal kurzfristig Einreisenden reduzieren und damit bestimmte administrative, Wohnungs- oder Integrationskapazitäten weniger beanspruchen.
Stand der WÖk-Analyse
Evidenzprüfung

Wirkungsakte · Vertiefung

Rechenweg, Schutzgates und Rückkopplung

Wo eine Rechnung möglich ist, zeigt die Akte Formel- und Datenanforderung. Fehlende Werte bleiben als Datenlücke sichtbar; Schutzgates werden nicht weggerechnet.

Berechnungsansätze und Datengrundlage

Wo eine Rechnung möglich ist, zeigt die Akte die Formel- und Datenanforderung. Fehlende Werte werden nicht geschätzt, sondern als Datenlücke ausgewiesen.

C1KapazitätseffektDatenlücke

Tatsächliche Veränderung relevanter kommunaler Belastungsindikatoren gegenüber Gegenfaktum.

Benötigte Eingaben

  • Nachzugszahlen
  • Kapazitätsindikatoren
  • Kontroll-/Baseline-Daten

Bereits vorhanden

Keine weiteren Angaben dokumentiert.

Noch erforderlich

  • Nachzugszahlen
  • Kapazitätsindikatoren
  • Kontroll-/Baseline-Daten
C2Integrations-/GesundheitswirkungDatenlücke

Längsschnittvergleich betroffener Personen/Familien mit geeigneter Vergleichsgruppe; Kausalität separat prüfen.

Benötigte Eingaben

  • Integrationsdaten
  • Gesundheits-/Wohlbefindensdaten
  • Familienstatus

Bereits vorhanden

Keine weiteren Angaben dokumentiert.

Noch erforderlich

  • Integrationsdaten
  • Gesundheits-/Wohlbefindensdaten
  • Familienstatus
C3VerlagerungseffektDatenlücke

Zusätzlicher Aufwand über Härtefälle, Rechtsmittel oder andere Wege im Verhältnis zur vermiedenen Standardbearbeitung.

Benötigte Eingaben

  • Verfahrenszahlen
  • Bearbeitungsaufwand
  • Rechtswege

Bereits vorhanden

Keine weiteren Angaben dokumentiert.

Noch erforderlich

  • Verfahrenszahlen
  • Bearbeitungsaufwand
  • Rechtswege

Risiken

  • R1: Eingriff in Familienleben und besondere Belastung von Kindern (wird noch geprüft)
  • R2: Psychosoziale Folgekosten (wird noch geprüft)
  • R3: Verschlechterung von Integration/Teilhabe (wird noch geprüft)
  • R4: Verlagerung statt Reduktion administrativer Belastung (wird noch geprüft)
  • R5: Rechtsstaatliche/Menschenrechtskonflikte (wird noch geprüft)
  • R6: Polarisierungs-/Vertrauenswirkungen (wird noch geprüft)

Schutzgates

  • Schutzgrenze wird geprüft. – Die Schutzgrenze wird nicht mit positiven Wirkungen in anderen Bereichen verrechnet. (muss vor der Einordnung geprüft werden)

Vergleichsfragen

  • Wie hätten sich kommunale Kapazitäten bei Fortführung des bisherigen Kontingents entwickelt? (erforderlich, aber noch nicht belegt)
  • Welche Effekte hätte eine kapazitäts- oder härtefallorientierte Steuerung statt Aussetzung? (erforderlich, aber noch nicht belegt)
  • Wie unterscheiden sich Integrationsverläufe bei Familienzusammenführung gegenüber fortgesetzter Trennung? (erforderlich, aber noch nicht belegt)

← Alle Wirkungschecks