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Bundeshaushalt 2027

Amtlicher Titel: Gesetz über die Feststellung des Bundeshaushaltsplans für das Haushaltsjahr 2027 (Haushaltsgesetz 2027 - HG 2027)

Der Bundeshaushalt 2027 verteilt Ressourcen und bindet künftige Handlungsspielräume; das sind Inputs, noch keine Wirkung. Wirkung entsteht nur bei zusätzlicher, umsetzbarer Finanzierung mit messbaren Zustandszielen, Lebenszyklus- und Verteilungsprüfung sowie verbindlicher Rückkopplung. Die Akte verweist auf 2 amtliche Quellen.

60 Sekunden

Worum geht es?

Kurz erklärt
Der Bundeshaushalt 2027 verteilt Ressourcen und bindet künftige Handlungsspielräume; das sind Inputs, noch keine Wirkung. Wirkung entsteht nur bei zusätzlicher, umsetzbarer Finanzierung mit messbaren Zustandszielen, Lebenszyklus- und Verteilungsprüfung sowie verbindlicher Rückkopplung. Die Akte verweist auf 2 amtliche Quellen.
Was wird entschieden?
Gesetz über die Feststellung des Bundeshaushaltsplans für das Haushaltsjahr 2027 (Haushaltsgesetz 2027 - HG 2027)
Welche Veränderung steht im Mittelpunkt?
Die Verteilung von 555,435744 Mrd. Euro kann Daseinsvorsorge, Transformation, Sicherheit und staatliche Handlungsfähigkeit stärken, sofern Titel auf überprüfbare Zustandsziele, klare Verantwortlichkeiten und realistische Umsetzungskapazitäten ausgerichtet werden.
Stand der WÖk-Analyse
Prüfung vor der Entscheidung

Wirkungsakte · Vertiefung

Rechenweg, Schutzgates und Rückkopplung

Wo eine Rechnung möglich ist, zeigt die Akte Formel- und Datenanforderung. Fehlende Werte bleiben als Datenlücke sichtbar; Schutzgates werden nicht weggerechnet.

Berechnungsansätze und Datengrundlage

Wo eine Rechnung möglich ist, zeigt die Akte die Formel- und Datenanforderung. Fehlende Werte werden nicht geschätzt, sondern als Datenlücke ausgewiesen.

C1Konsolidiertes WirkungsbudgetDatenlücke

Kernhaushalt und Sondervermögen nach Transfers, Doppelzählungen, Ausgaberesten und Finanzierungsquellen konsolidieren; anschließend nach Wirkungsfeldern ausweisen.

Benötigte Eingaben

  • Kernhaushaltstitel
  • Wirtschaftspläne aller Sondervermögen
  • Transfermatrix
  • Ausgabereste
  • Finanzierungsquellen
  • Programmzuordnung

Bereits vorhanden

Keine weiteren Angaben dokumentiert.

Noch erforderlich

  • Kernhaushaltstitel
  • Wirtschaftspläne aller Sondervermögen
  • Transfermatrix
  • Ausgabereste
  • Finanzierungsquellen
  • Programmzuordnung
C2InvestitionszusätzlichkeitDatenlücke

Zusätzliche reale Investitionen gegenüber dem plausiblen Haushalts- und Projektgegenfaktum ermitteln; bloße Verlagerung oder Vorziehung separat ausweisen.

Benötigte Eingaben

  • Projektbaseline
  • frühere Finanzplanung
  • Projektstatus
  • Kernhaushaltsvergleich
  • Sondervermögenszuordnung
  • Gegenfaktum

Bereits vorhanden

Keine weiteren Angaben dokumentiert.

Noch erforderlich

  • Projektbaseline
  • frühere Finanzplanung
  • Projektstatus
  • Kernhaushaltsvergleich
  • Sondervermögenszuordnung
  • Gegenfaktum
C3Portfolio-Netto-WirkungDatenlücke

Positive und negative Outcomes je Portfolio mit Schutzgates zusammenführen; keine Addition über nichtkompensierbare Grenzen.

Benötigte Eingaben

  • Outcome-Indikatoren
  • Baselines
  • Reichweiten
  • Attribution
  • Unsicherheit
  • Schutzgate-Prüfung

Bereits vorhanden

Keine weiteren Angaben dokumentiert.

Noch erforderlich

  • Outcome-Indikatoren
  • Baselines
  • Reichweiten
  • Attribution
  • Unsicherheit
  • Schutzgate-Prüfung
C4Fiskalische LebenszykluswirkungDatenlücke

Kredit-, Zins-, Betriebs-, Wartungs- und Personalfolgekosten den vermiedenen Schäden und langfristigen Erträgen gegenüberstellen.

Benötigte Eingaben

  • Zinsprofil
  • Tilgungsprofil
  • Betriebs- und Wartungskosten
  • Nutzungsdauer
  • vermiedene Folgekosten
  • Szenarien

Bereits vorhanden

Keine weiteren Angaben dokumentiert.

Noch erforderlich

  • Zinsprofil
  • Tilgungsprofil
  • Betriebs- und Wartungskosten
  • Nutzungsdauer
  • vermiedene Folgekosten
  • Szenarien
C5Verteilungs- und GenerationenwirkungDatenlücke

Direkte und indirekte Lasten und Nutzen nach Gruppen, Regionen und Generationen ausweisen.

Benötigte Eingaben

  • Mikrodaten oder belastbare Verteilungsparameter
  • Steuer-/Transferwirkung
  • Nutzergruppen
  • Regionaldaten
  • Zeitprofil

Bereits vorhanden

Keine weiteren Angaben dokumentiert.

Noch erforderlich

  • Mikrodaten oder belastbare Verteilungsparameter
  • Steuer-/Transferwirkung
  • Nutzergruppen
  • Regionaldaten
  • Zeitprofil
C6Umsetzungs- und AbsorptionsrisikoDatenlücke

Reifegrad, Personal, Genehmigungen, Vergabekapazität und Lieferketten gegen Mittelvolumen und Zeitplan prüfen.

Benötigte Eingaben

  • Projektpipeline
  • Reifegrad
  • Personalbestand
  • Vergabezeiten
  • Genehmigungsstände
  • Lieferkapazität

Bereits vorhanden

Keine weiteren Angaben dokumentiert.

Noch erforderlich

  • Projektpipeline
  • Reifegrad
  • Personalbestand
  • Vergabezeiten
  • Genehmigungsstände
  • Lieferkapazität

Risiken

  • R1: Doppelzählung und fehlende Konsolidierung zwischen Kernhaushalt und Sondervermögen. (wird noch geprüft)
  • R2: Scheinzusätzlichkeit durch Umetikettierung bereits geplanter Ausgaben. (wird noch geprüft)
  • R3: Mittelabfluss wird als Wirkung ausgegeben. (wird noch geprüft)
  • R4: Umsetzungs- und Absorptionsengpässe. (wird noch geprüft)
  • R5: Mehrjährige finanzielle und technologische Lock-ins durch Verpflichtungsermächtigungen. (wird noch geprüft)
  • R6: Steigende Zinslast verdrängt künftige Daseinsvorsorge und Transformation. (wird noch geprüft)
  • R7: Sozial oder regional ungleiche Nutzen- und Lastenverteilung. (wird noch geprüft)
  • R8: Negative Klima-, Ressourcen-, Biodiversitäts- oder Gesundheitswirkungen innerhalb einzelner Investitionen. (wird noch geprüft)
  • R9: Schwächung parlamentarischer Transparenz durch fragmentierte Nebenhaushalte. (wird noch geprüft)
  • R10: Fehlende Rückkopplung und Fortführung unwirksamer Programme. (wird noch geprüft)

Schutzgates

  • Grund- und Menschenrechte sowie diskriminierungsfreier Zugang zu staatlichen Leistungen. – Eine schwere negative Wirkung in diesem Feld darf nicht durch Vorteile in anderen Feldern kompensiert werden. (muss vor der Einordnung geprüft werden)
  • Soziale Mindestversorgung in Gesundheit, Pflege, Bildung, Wohnen und Existenzsicherung. – Eine schwere negative Wirkung in diesem Feld darf nicht durch Vorteile in anderen Feldern kompensiert werden. (muss vor der Einordnung geprüft werden)
  • Irreversible Klima-, Biodiversitäts-, Ressourcen- und Gesundheitsschäden. – Eine schwere negative Wirkung in diesem Feld darf nicht durch Vorteile in anderen Feldern kompensiert werden. (muss vor der Einordnung geprüft werden)
  • Demokratische Budgethoheit, Transparenz und parlamentarische Kontrolle. – Eine schwere negative Wirkung in diesem Feld darf nicht durch Vorteile in anderen Feldern kompensiert werden. (muss vor der Einordnung geprüft werden)
  • Sicherheits- und Verteidigungsfähigkeit bei gleichzeitiger Rechtsstaatlichkeit und ziviler Kontrolle. – Eine schwere negative Wirkung in diesem Feld darf nicht durch Vorteile in anderen Feldern kompensiert werden. (muss vor der Einordnung geprüft werden)
  • Intergenerationelle Tragfähigkeit einschließlich nicht offengelegter Folgekosten und Lock-ins. – Eine schwere negative Wirkung in diesem Feld darf nicht durch Vorteile in anderen Feldern kompensiert werden. (muss vor der Einordnung geprüft werden)

Vergleichsfragen

  • Wie sähen Kernhaushalt, Sondervermögen und reale Investitionen bei Fortschreibung des 2026er Plans ohne HG 2027 aus? (erforderlich, aber noch nicht belegt)
  • Welche regulären Ausgaben würden ohne Sondervermögen entfallen, später erfolgen oder aus dem Kernhaushalt finanziert? (erforderlich, aber noch nicht belegt)
  • Welche alternative Allokation desselben Finanzierungsvolumens erzeugte höhere positive Netto-Wirkung bei geringeren Lebenszyklusrisiken? (erforderlich, aber noch nicht belegt)
  • Welche Kosten und Schäden entstehen bei Nichtinvestition oder Verzögerung? (erforderlich, aber noch nicht belegt)
  • Wie verändern unterschiedliche Zins-, Inflations- und Umsetzungsszenarien die langfristige fiskalische und reale Wirkung? (erforderlich, aber noch nicht belegt)

Rückkopplung und spätere Prüfung

Beim Haushalt existiert bereits eine Rückkopplung auf der Ebene von Planung, Vorjahresvergleich und Schuldenregel. Das ist bedeutsam, weil es Prioritätsverschiebungen und künftige Bindungen sichtbar macht. Es fehlt jedoch die entscheidende Wirkungsrückkopplung: konsolidierte Ist-Ausgaben, erreichte Outputs, beobachtete Zustandsänderungen, Zusätzlichkeit und kausale Attribution früherer bzw. laufender Programme.

Vollzug beobachten

Quartalsweise: Verpflichtungen, Vergaben, Auszahlungen, Projektfortschritt, Verzögerungen, Kostenänderungen und Verwaltungsengpässe; getrennt nach Kernhaushalt und jedem Sondervermögen.

Zustandsänderungen beobachten

Jährlich: titel- und programmbezogene Zustandsindikatoren für Zugang, Versorgung, Emissionen, Resilienz, Sicherheit, Teilhabe und Produktivität.

Zurechnung prüfen

Für große Programme vorab definierte Gegenfaktum- oder Vergleichsstrategie; Evaluation nach ausreichender Beobachtungsdauer und mit Unsicherheitsintervall.

Rückkopplung: fehlende Daten

  • Konsolidierter Ist-Vollzug 2026 einschließlich Sondervermögen und Transfers zwischen Haushalten.
  • Programm- und projektbezogene Ergebnisse früherer Mittelansätze statt bloßer Soll-Ist-Ausgaben.
  • Zusätzlichkeit und Verdrängung regulärer Ausgaben durch Sondervermögen.
  • Outcome- und Netto-Wirkungsdaten für große Investitions-, Sozial-, Sicherheits- und Transformationsprogramme.
  • Lebenszyklus- und Folgekosten bereits eingegangener Verpflichtungen.

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