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Digitale Identität und EUDI-Wallet

Amtlicher Titel: Gesetz zur Durchführung der unionsrechtlichen Vorschriften über die Europäische Brieftasche für die Digitale Identität sowie zur Änderung anderer Rechtsvorschriften (Digitale Identitätengesetz - DIdG)

Die EUDI-Wallet kann Nachweise vereinfachen und selektive Datenfreigabe ermöglichen. Positive Wirkung setzt freiwillige und barrierefreie Nutzung, eine gleichwertige nichtdigitale Alternative, Datensparsamkeit, Interoperabilität, Cybersicherheit und wirksame Haftung voraus. Die Akte verweist auf 2 amtliche Quellen.

60 Sekunden

Worum geht es?

Kurz erklärt
Die EUDI-Wallet kann Nachweise vereinfachen und selektive Datenfreigabe ermöglichen. Positive Wirkung setzt freiwillige und barrierefreie Nutzung, eine gleichwertige nichtdigitale Alternative, Datensparsamkeit, Interoperabilität, Cybersicherheit und wirksame Haftung voraus. Die Akte verweist auf 2 amtliche Quellen.
Was wird entschieden?
Gesetz zur Durchführung der unionsrechtlichen Vorschriften über die Europäische Brieftasche für die Digitale Identität sowie zur Änderung anderer Rechtsvorschriften (Digitale Identitätengesetz - DIdG)
Welche Veränderung steht im Mittelpunkt?
Bürgerinnen und Bürger können Identitäts- und Attributsnachweise sicherer und mit weniger Medienbrüchen nutzen.
Stand der WÖk-Analyse
Prüfung vor der Entscheidung

Wirkungsakte · Vertiefung

Rechenweg, Schutzgates und Rückkopplung

Wo eine Rechnung möglich ist, zeigt die Akte Formel- und Datenanforderung. Fehlende Werte bleiben als Datenlücke sichtbar; Schutzgates werden nicht weggerechnet.

Berechnungsansätze und Datengrundlage

Wo eine Rechnung möglich ist, zeigt die Akte die Formel- und Datenanforderung. Fehlende Werte werden nicht geschätzt, sondern als Datenlücke ausgewiesen.

C1Realisierte Nutzer- und VerwaltungsentlastungDatenlücke

Tatsächliche Zeit- und Kostenänderung je Use-Case gegenüber bisherigem Verfahren, inklusive Umstellungs-, Support- und Fehlerkosten.

Benötigte Eingaben

  • Baseline Prozesszeit
  • Fallzahlen
  • Nutzung
  • Erfolgs-/Fehlerquote
  • Zeit nach Einführung
  • Betriebs- und Supportkosten
  • Gegenfaktum

Bereits vorhanden

Keine weiteren Angaben dokumentiert.

Noch erforderlich

  • Baseline Prozesszeit
  • Fallzahlen
  • Nutzung
  • Erfolgs-/Fehlerquote
  • Zeit nach Einführung
  • Betriebs- und Supportkosten
  • Gegenfaktum
C2Digitale Teilhabe- und SicherheitsnettwirkungDatenlücke

Entlastung und Nutzwert gegen Exklusion, Datenschutz-, Sicherheits- und Lock-in-Risiken unter Schutzgates bewerten.

Benötigte Eingaben

  • Nutzungsdaten nach Gruppe
  • Barrierefreiheitsdaten
  • alternative Zugänge
  • Sicherheitsvorfälle
  • Datenabfragen
  • Vertrauen
  • Unsicherheit

Bereits vorhanden

Keine weiteren Angaben dokumentiert.

Noch erforderlich

  • Nutzungsdaten nach Gruppe
  • Barrierefreiheitsdaten
  • alternative Zugänge
  • Sicherheitsvorfälle
  • Datenabfragen
  • Vertrauen
  • Unsicherheit

Risiken

  • R1: Faktischer Nutzungszwang und digitale Exklusion. (wird noch geprüft)
  • R2: Identitätsdiebstahl, Tracking oder Datenkorrelation. (wird noch geprüft)
  • R3: Technischer oder marktlicher Lock-in. (wird noch geprüft)
  • R4: Überschätzte Entlastung bei unterschätzten Betriebs- und Supportkosten. (wird noch geprüft)
  • R5: Evaluation ohne verbindliche Nachsteuerung. (wird noch geprüft)

Schutzgates

  • Freiwilligkeit und gleichwertiger Zugang ohne Wallet. – Eine schwere negative Wirkung in diesem Feld darf nicht durch Vorteile in anderen Feldern kompensiert werden. (muss vor der Einordnung geprüft werden)
  • Informationelle Selbstbestimmung, Datensparsamkeit und Sicherheit. – Eine schwere negative Wirkung in diesem Feld darf nicht durch Vorteile in anderen Feldern kompensiert werden. (muss vor der Einordnung geprüft werden)
  • Barrierefreiheit und Nichtdiskriminierung. – Eine schwere negative Wirkung in diesem Feld darf nicht durch Vorteile in anderen Feldern kompensiert werden. (muss vor der Einordnung geprüft werden)
  • Kein Single Point of Failure für grundlegende Rechte und Dienste. – Eine schwere negative Wirkung in diesem Feld darf nicht durch Vorteile in anderen Feldern kompensiert werden. (muss vor der Einordnung geprüft werden)

Vergleichsfragen

  • Wie wirken verbesserte bestehende eID- und Verwaltungsprozesse ohne Wallet? (erforderlich, aber noch nicht belegt)
  • Welche Wirkung haben offene, staatliche und private Wallet-Implementierungen im Vergleich? (erforderlich, aber noch nicht belegt)
  • Wie unterscheiden sich freiwilliger Rollout und faktisch verpflichtende Nutzung durch marktseitige Netzwerkeffekte? (erforderlich, aber noch nicht belegt)

Rückkopplung und spätere Prüfung

Die Rückkopplung besteht bisher aus Ex-ante-Erfüllungsaufwandsschätzungen und einer vorgesehenen Evaluationsarchitektur. Das ist mehr als bloße Absicht, aber noch keine beobachtete Wirkung. Nach Einführung muss geprüft werden, ob Entlastungen realisiert, bei wem sie ankommen und welche Sicherheits- oder Ausschlussfolgen entstehen.

Vollzug beobachten

Die Vollzugsbeobachtung wird nach Veröffentlichung der Umsetzung konkretisiert.

Zustandsänderungen beobachten

Die späteren Zustandsindikatoren werden mit dem Wirkpfad verknüpft.

Zurechnung prüfen

Eine starke Zurechnung setzt eine begründete Vergleichsfrage voraus.

Rückkopplung: fehlende Daten

  • Ist-Werte bestehender eID-Nutzung und Prozesszeiten nach Use-Case.
  • Akzeptanz-, Abbruch-, Barrierefreiheits- und Nichtnutzungsdaten.
  • Sicherheits- und Datenschutzvorfälle vergleichbarer Wallets.
  • Verteilung von Nutzen und Kosten nach Alter, Behinderung, Einkommen und Digitalkompetenz.

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