Vor der Wirkung
Auslöser, Ziel, Empfänger, Wirkungsräume, Potenziale, Risiken, Bedingungen und Wirkungsordnungen werden modelliert.
Prüfbare Methodik
Erst klären wir, was tatsächlich beschlossen oder getan wurde. Dann modellieren wir mögliche Wirkpfade. Danach prüfen wir Umsetzung und beobachtbare Zustandsveränderungen. Erst anschließend folgen Evidenz, Zurechnung und normative Bewertung.
Eine Wirkungsbewertung soll nicht geglaubt werden müssen. Sie soll geprüft werden können.
Eine Ex-ante-Analyse kann eine fachlich begründete positive, negative, ambivalente oder offene Richtung besitzen, obwohl noch keine Wirkung eingetreten ist. „Ex ante“ bedeutet deshalb nicht „offen“. Fehlende Daten bedeuten nicht neutral und erzeugen keinen Nullwert.
Für jede Ex-ante-Analyse gilt ein dokumentierter Wissensstichtag. Geprüft wird, welche Wirkungspotenziale, Risiken, Alternativen und Unsicherheiten vor der Entscheidung erkennbar waren. Amtliche Kommunikation kann Ziele und damalige Annahmen belegen. Sie ersetzt weder unabhängige Evidenz noch die spätere Beobachtung tatsächlicher Wirkung.
Auslöser, Ziel, Empfänger, Wirkungsräume, Potenziale, Risiken, Bedingungen und Wirkungsordnungen werden modelliert.
Beschluss, Inkrafttreten, Mittelabfluss, Verwaltungsumsetzung, Output und reale Zustandsveränderung bleiben getrennt.
Beobachtungen, Baseline, Gegenfaktum, Alternativerklärungen und der mögliche Beitrag des Regierungsakts werden geprüft.
Richtung und Evidenz werden getrennt gegen Mensch, Planet, Demokratie, SDGs, SDG+ und weitere offengelegte Referenzen eingeordnet.
Grundrechte, Nichtkompensation, Reverse Merit Order, Verteilung, Rebound, Resilienz und Pfadabhängigkeit begrenzen die Verdichtung.
Datenlücken, nächste Prüftermine und notwendige Anpassungen werden als Teil der Analyse dokumentiert.
Faktenschicht
SourceEvent und Regierungsakt werden getrennt. Eine Pressemitteilung kann einen staatlichen Handlungsgegenstand belegen, ist aber nicht automatisch selbst ein neuer Regierungsakt. Regierung und Parlament bleiben ebenfalls getrennte Objekte.
Fachanalyse
Wirkungsmechanismus, Empfänger, Zustandsvariable, Richtung, Evidenz, Datenstatus und Zurechnung werden in einer versionierten Analyse dokumentiert. Data 1.1 erzeugt diese Analyse ausdrücklich noch nicht automatisch.
ΔYbeobachtet = Ynachher - Yvorher
Diese Differenz zeigt eine Zustandsveränderung. Sie beweist noch nicht, dass der Regierungsakt sie verursacht hat.
Ŵ = ΔYbeobachtet - ΔYgegenfaktisch
Erst ein tragfähiger Vergleich schätzt, was ohne die Maßnahme wahrscheinlich geschehen wäre. Die Aussagekraft hängt vom Untersuchungsdesign ab; künstliche Prozentgenauigkeit wird nicht erzeugt.
Der Referenzrahmen besteht aus transparent getrennten Ebenen: Mensch, Planet und Demokratie; den Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen; SDG+ als ausdrücklich WÖk-eigener Ergänzung; Grundrechten, Staatszielen und Fachrecht; sowie wissenschaftlichen oder technischen Referenzwerten, wo sie fachlich einschlägig sind. SDG+ ist keine offizielle UN-Kategorie. Recht ist nicht dasselbe wie SDG.
Die Evidenzstufe ändert nicht automatisch die Richtung.
Der Verfahrensstatus ist keine Wirkungsrichtung.
Eine mögliche Grundrechtsverletzung, ein schwerer irreversibler Schaden oder eine andere begründete Wirkungsgrenze darf nicht durch gute Werte in anderen Feldern aufgerechnet werden. Die Reverse Merit Order ist die Priorisierungslogik; Nichtkompensation ist das Schutzprinzip.
Das Portal bewertet Handlungen, Entscheidungen, Strukturen und ihre Folgen. Es gibt keine Minister-Note und keinen politischen Social Credit. Amtsträger werden nur genannt, wenn ihre Funktion für die zeitliche und institutionelle Einordnung relevant ist.